Mittwoch, 13. Mai 2009

Die letzte geteilte Stadt Europas

Noch 25 Tage bis zur Europawahl. Ich kämpfe jetzt um jede Stimme, weil ich glaube, dass Europa Deutschlands Liberale braucht. Und Deutschland braucht uns: Deshalb steht ja auch auf unseren Plakaten „Für Deutschland in Europa!“

Kampf um die Zyprioten

Die Legislaturperiode ist zwar zu Ende, doch die Fraktionsarbeit geht weiter. Deshalb fliege ich schnell nach Zypern. Es geht um unsere liberalen Kollegen von der „Kupferinsel.“ Auch hier kämpfe ich um jede Stimme: Die Zyprioten wollen uns leider verlassen, weil sie das im Zuge der Zypernfrage im Jahre 2004 so beschlossen hatten.

Der Parteivorsitzende von DIKKO, Marios Karojan hat mir einen Termin für Montag früh um 10 Uhr angeboten. Das heißt: Sonntagabend Anreise, frührestens Dienstag in aller Herrgottsfrüh wieder zurück. Das Gespräch verläuft sehr freundschaftlich, aber die Entscheidung ist jetzt unmittelbar vor der Wahl nicht zu drehen. Aber als „Sonderbeauftragter für Zypern“ meiner Fraktion kann ich zumindest für gute Stimmung sorgen, falls die DIKKO nach der Wahl doch nicht in einer anderen Fraktion unterkommt.

Die letzte geteilte Stadt Europas

Daneben sehe ich noch andere Liberale Kräfte auf Zypern und mache einen Abstecher in den türkisch besetzten Teil Nordzypern. Unglaublich, was für eine Gefälle im Entwicklungsniveau: Nikosia ist wirklich die letzte geteilte Stadt Europas. Hoffentlich hat dieser Wahn irgendwann ein Ende!

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