Alles eine Milllimeterfrage
Heute vormittag bin ich am Saarbrücker Flughafen unterwegs: Wahlkampf für liberale Politik. Ich habe kleine Plastikbeutel mit, in denen jeweils zwei leere Plastikfläschchen sind. Die eine fasst 100 Milliliter, die andere 150 Milliliter. Wo liegt das Problem? Nun, als Reaktion auf die im August 2006 geplanten Anschläge in London, gibt es eine EU-Verordnung, nach der nur Flüssigkeiten bis 100 Milliliter erlaubt sind.
Irrsinn mit Händen zu greifen
Den Irrsinn dieser EU-Verodnung ist mit Händen zu greifen: Es kommt bei einer tendenziell gefährlichen Flüssigkeit nicht auf die Menge an, sondern auf die Konzentration. Jetzt werden täglich Millionenwerte auf Europas Flughäfen in den Müll geworfen. Die ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament setzt sich für die sofortige Aus dieser Regeln ein.
Warme Semmeln
Ich spreche Passagiere vor der Abflughalle an, verteile mit meinem Team unsere Beutel. Die gehen dann auch weg wie "warme Semmeln." Eine junge Frau ärgert sich besonders. Sie musste vor dem Herflug ihr teures Lieblingsparfüm in den Müll werfen. Ich verspreche ihr, dass die FDP mit der ALDE-Fraktion für eine Abschaffung kämpfen wird.
Freitag, 5. Juni 2009
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