Montag, 1. Juni 2009

Pfingst-Rückblick

Pfingstmontag, 1. Juni 2009

Traumhafte Atmosphäre Schlossberg in Nennig

Ein wichtiger Tag, denn heute habe ich gemeinsam mit der FDP Perl zu einer Jazz-Matinee geladen. Wir haben noch extra plakatiert, im Gemeindeblatt annonciert und den gesamten FDP-Landesverband eingeladen. Ich rechne mit 80 Teilnehmern, denn wir liegen hier in Perl-Nennig ja schon direkt an der Luxemburger Grenze und damit im äußersten Westen des Saarlandes. Die Sonne scheint, herrliches Wetter. Die Band Henkubiks aus Saarbrücken mit dem holländischen Chef Henk ist bereits da und stimmt sich ein. Die Gäste tröpfeln und wir kommen genau auf die 80 Gäste. Es ist eine traumhafte Atmosphäre hier im Biergarten des Landgasthofes „Die Scheune“ direkt am Schlossberg in Nennig. Hier wurde von wenigen Jahren die heißeste Temperatur aller Zeiten in Deutschland gemessen. Auch heute wird es wieder warm. Wenn das Wahlergebnis in weniger als einer Woche so gut wird, wie das Wetter heute, dann wird es sehr gut! Die Stimmung ist sehr herzlich, die Gäste sind sehr angetan. Puh – hat sich gelohnt. Man weiß ja nie, wie so was ausgeht im Vorfeld.

Jetzt noch mal „klotzen“

Anschließend hole ich mir bei meiner Ortsvorsitzenden Irene Kehren noch Plakate für die letzte Woche. Jetzt noch mal „klotzen.“ Und dann ziehe ich mit meiner Tochter Melina nochmal los zur Steck-Aktion von Kommunalbroschüren im Nachbardorf Perl-Borg. Zwei Stunden sind wir unterwegs, danach sind wir ein wenig k.o. Aber es hat sich gelohnt. Ich freue mich vor allem, Zeit mit meiner Familie zu verbringen: Das ist wichtig!

Sonntag, 31. Mai 2009

Wahlkampf: auch meine Töchter wollen mitmachen

Das Pferderennen in Saarbrücken Güdingen steht auf dem Programm. 10.000 Gäste werden dort erwartet, da lohnt es sich, am Eingang Ballons und Taschen mit FDP-Emblem zu verteilen. Natürlich habe ich auch Ehrenkarten und gehe den Präsidenten des Rennclubs begrüßen. Obwohl mein SPD-Kollege auch vor Ort ist, bekommen wir zu hören, dass keine Politiker begrüßt werden. Ist mir gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist mir, dass meine Töchter mal so ein Rennen miterleben. Sie sind absolute Pferde-Närrinen und lernen nun eine ganz andere Dimension des Pferdesports kennen. Anschließend geht es nach Hause, wo ich mit meinen Töchtern die Kommunal-Broschüre der FDP Perl in die Briefkästen meines Dorfes Perl-Oberleuken stecke. Anstrengend, aber den Mädels macht es Spaß, auch wenn ab und zu ein Hund hinterm Gartenzaun knurrt.

Samstag, 30. Mai 2009

Tag der Infostände: Bauern sympathisieren mit gelb

Der Tag der Infostände. Morgens in Perl, meiner Heimatgemeinde. Wenige Passanten, halt typisch „Dorf“, aber dafür längere und intensivere Gespräche. Die Themen: Landwirtschaft und die Jagd. Man merkt, dass die Bauern die Nase voll von der CDU haben und offen mit uns sympathisieren, obwohl sie zum Teil noch Mitglieder der Union sind. Weiter nach Merzig – ähnliches Bild, wie vor einer Woche – und nach Dudweiler am Freibad, wo die JuLis vor allem Bälle verteilen. Gutes Wetter und gute Stimmung auch hier.

Oliver Luksic, das Phänomen

Weiter zu Oliver Luksic nach Heusweiler. Oliver ist ein Phänomen: Er war bis vor kurzem JuLi-Landesvorsitzender im Saarland, ist der jüngste Bundestagsspitzenkandidat eines FDP-Landesverbandes und sehr erfolgreicher Kommunalpolitiker. Ihn unterstütze ich gerne. Wir halten Sprechstunde in einer FDP-Stammkneipe und fahren anschließend zu einer 100-Jahr-Feier der freiwilligen Feuerwehr in einem Stadtteil von Heusweiler. Nach diesem letzten Termin drängt es mich aber nach Hause, denn meine Familie kommt nach einer Woche Urlaub in Bayern zurück. Endlich! Freue mich auf einen schönen Abend im Kreise meiner Lieben.

Freitag, 29. Mai 2009

Wiedergeburtswünsche und ein vorbildlicher Radiosender

Morgens eine Rundfunkaufzeichnung zu Europa mit meinen saarländischen Mitbewerbern. Es ist schon erstaunlich, wie sehr die kurzen Beiträge im Radio im Gegensatz zu den Podiumsdiskussionen vor Publikum disziplinieren. Wir fünf Kandidaten packen unheimlich viel in die Zeit, es ist eine gute Diskussion hier auf dem Halberg, dem Sitz des Saarländischen Rundfunks. Könnte ich mir eine Epoche zur Wiedergeburt aussuchen, dann entweder in der minoischen Zeit auf Kreta, oder als Journalist hier auf dem Halberg in den 50er Jahren, das muss sehr spannend gewesen sein. Ein wenig spürt man noch den Hauch der Vergangenheit. Vielleicht bin ich gerade deswegen sehr gerne hier. Es macht Spaß im Funkhaus, Ausstrahlung in SR2 am kommenden Dienstag, immerhin eine Stunde lang. Der SR tut wirklich was für die Europawahl, vorbildlich – im Gegensatz zu vielen anderen Medien.

Besuch bei ThyssenKrupp Gerlach

Danach geht es weiter zu Betriebsbesichtigungen beim Lesezirkel – gemeinsam mit dem Landesvorstand – und anschließend bei ThyssenKrupp Gerlach, wieder ein Automobilzulieferer, das ist eben typisch für das Saarland. Hier werden Kurbelwellen hergestellt und die Abhängigkeit von Nutzfahrzeugen ist sehr groß – man ist in der Krise und spürt den Strukturwandel ganz direkt.

Topfit verlieren – aber nur beim Fußball

Danach spiele ich Fußball für den FC Liberal. Es ist ein Turnier und schon wieder kenne ich den Großteil meiner Mitspieler nicht, ein wenig typisch für die FDP-Mannschaft, die sich immer wieder anders zusammensetzt. Obwohl ich topfit bin durch die ständigen Dauerläufe, merke ich, dass ich lange nicht mehr Fußball gespielt habe. Macht nix, es macht trotzdem Freude, obwohl wir zwei zu Null verlieren.

Weiskirchen im nördlichen Saarland: Wahlkampf kann schön sein!

Dann schnell duschen und weiter rasen nach Weiskirchen im nördlichen Saarland. Hier erwartet mich mein FDP-Kreisverband zu einer Diskussion zum Thema Gesundheitspolitik. 300 Gäste waren direkt eingeladen, aber es ist Freitagabend und es war ein herrlicher, sonniger Tag. Entsprechend wenige Teilnehmer sitzen hier, meine Kreisvorsitzende Marion Etringer ist ein wenig enttäuscht. Ich gar nicht, denn die Runde, die hier beisammen sitzt ist hochkarätig, der Bürgermeister, der Kurdirektor, der Direktor des wichtigsten Kurhotels in diesem Premium-Luftkurort. Wir rücken ganz einfach zusammen, schieben die Brezeln in die Mitte, öffnen den Wein und führen eine hochwertige Diskussion. Mir gefällt’s und ich hab das Gefühl: Wahlkampf kann so schön sein.

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